Dringender Rückruf: E.Coli – Behörde ruft verschiedene Wulff Rohwurstartikel zurück

Aufgrund von bestehender Gesundheitsgefahr ruft der Landkreis Göttingen folgende Rohwursttypen des Unternehmens Fleischwaren Wulff GmbH und Co. KG, Hans-Böckler-Str. 25, 37079 Göttingen, DE NI 12730 EU, zurück. Wie mitgeteilt wird, wurden Shigatoxin-bildende Escherichia (E.) coli festgestellt.

Vom Verzehr wird dringend abgeraten!!

Der Vertrieb erfolgte über Lebensmitteleinzelhandel und den Großhandel

achtungBetroffene Artikel


In Rohwurstprodukten der Tagesproduktion wurden Shigatoxin-bildende Escherichia (E.) coli festgestellt.

Hersteller: Fleischwaren Wulff GmbH und Co. KG, Hans-Böckler-Str. 25, 37079 Göttingen
Identifikationsnummer: DE NI 12730 EU

Schinken-Streichmettwurst Hörnchen 300g, Charge 622501
Zwiebelmettwurst 100g, Charge 622502
Zwiebelmettwurst ca. 150g, Charge 622503
Delikatess Schinken Zwiebelmettwurst 200g frisch, Charge 622504
Schinken-Zwiebelmettwurst 500g, frisch, Charge 622505
Zwiebelmettwurst 500g frisch, Charge 622506
Zwiebelmettwurst 500g tiefgefroren, Charge 622507
Bierknacker 4x60g, Charge 622510
Schinken Pfefferlinge im Saitling 10/50g, Charge 622511
Mettpeitschen 45g, Charge 622512

Wir empfehlen die Rückgabe in den jeweiligen Verkaufsstellen und beim Verpacken entsprechende Hygienemaßnahmen!

Kundeninformation >

Infobox STEC/VTEC-Bakterien

Das Shigatoxin wirkt enterotoxisch und cytotoxisch und zeigt Ähnlichkeiten mit dem von Shigellen gebildeten Toxin. Analog werden VTEC (Verotoxin produzierende E. coli) benannt. Durch EHEC verursachte Darmerkrankungen wurden vornehmlich unter dem Namen enterohämorrhagische Colitis bekannt. EHEC-Infektionen zählen zu den häufigsten Ursachen für Lebensmittelvergiftungen. Der Erreger ist hoch infektiös: 10 – 100 Individuen sind für eine Erkrankung ausreichend. Die Bakterien können dramatisch verlaufende Durchfallerkrankungen hervorrufen. Als lebensbedrohliche Komplikation kann sich insbesondere bei Kindern unter sechs Jahren, älteren Menschen oder abwehrgeschwächten Personen in fünf bis zehn Prozent der Erkrankungen im Anschluss an die genannten Darmsymptome ein hämolytisch-urämisches Syndrom (HUS) entwickeln. Dieses ist hauptsächlich gekennzeichnet durch eine Schädigung der Blutgefäße, der roten Blutkörperchen und der Nieren, was häufig eine Dialyse erforderlich macht. Als weitere Komplikationen können Hirnblutungen, neurologische Störungen und Schädigungen an anderen Organen (Bauchspeicheldrüse, Herz) auftreten.

Personen, die nach dem Verzehr entsprechende Symptome aufweisen, sollten dringend einen Arzt aufsuchen.

Informationen des BfR >

 

Verbraucherinformation
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