Rückruf: Blei und Cadmium – KiK ruft Trinkgläser zurück

Die KiK Textilien und Non-Food GmbH informiert über den Rückruf von Trinkgläsern mit Fruchtmotiv. Wie das Unternehmen mitteilt, wurden erhöhte Blei- und Cadmiumgehalt festgestellt.

Von der weiteren Verwendung wird abgeraten!

Die betroffenen Gläser wurden über KiK Filialen verkauft.

achtungBetroffener Artikel


Trinkglas mit Früchten
Inhalt: 200ml
WGR: 563
VK-Preis: 1 €
Artikelnummer: 1221207 / P278285
VerkaufszeitraumIn den Filialen bis 17.03.2026

Kundinnen und Kunden können die betroffenen Gläser in allen KiK Filialen zurückgeben. Der Kaufpreis wird erstattet.

Kundenservice
KiK- Team E-Mail: productinfo@kik.eu

Kundeninformation >

Abbildungen: KiK Textilien und Non-Food GmbH

Infobox

Cadmium
Wegen der hohen Toxizität von Cadmium ist es seit Dezember 2011 in Schmuck, Legierungen zum Löten und in PVC in der Europäischen Union verboten. Cadmium ist als sehr giftig und seine Verbindungen von gesundheitsschädlich (wie Cadmiumtellurid) über giftig (z. B. Cadmiumsulfid) bis sehr giftig (so bei Cadmiumoxid) eingestuft; außerdem besteht begründeter Verdacht auf krebsauslösende Wirkung beim Menschen. Eingeatmeter cadmiumhaltiger Staub führt zu Schäden an Lunge, Leber und Niere. Seit Dezember 2011 gilt ein strengeres Verbot für Cadmium in Kunststoffen, Farben, Stabilisierungsmitteln sowie bei bestimmter Metallverarbeitung per REACH-Verordnung, Eintrag 23 in Anhang XVII. Mit dem 10. Dezember 2011 wurde das Verbot auf cadmiumhaltige Lote beim Löten und der Erzeugung und das Inverkehrbringen cadmiumhaltigen Schmucks ausgedehnt. wikipedia.de

Blei
Blei reichert sich selbst bei Aufnahme kleinster Mengen, die über einen längeren Zeitraum stetig eingenommen werden, im Körper an, da es z. B. in Knochen eingelagert und nur sehr langsam wieder ausgeschieden wird. Blei kann so eine chronische Vergiftung hervorrufen, die sich unter anderem in Kopfschmerzen, Müdigkeit, Abmagerung und Defekten der Blutbildung, des Nervensystems und der Muskulatur zeigt. Bleivergiftungen sind besonders für Kinder und Schwangere gefährlich. Es kann auch Fruchtschäden und Zeugungsunfähigkeit bewirken. Im Extremfall kann die Bleivergiftung zum Tod führen.

Verbraucherinformation
Hersteller, Händler oder Verkäufer des/der betroffenen Produkte informiert Endkunden, aber unserer Meinung nach nicht ausreichend. So ist nicht gewährleistet, dass möglichst viele Endverbraucher diese Information auch erhalten

 

 

 

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