Goldener Windbeutel 2019: Wahl zur dreistesten Werbel├╝ge des Jahres gestartet

Wahl zum Goldenen Windbeutel 2019: Verbraucherinnen und Verbraucher k├Ânnen Kandidaten f├╝r die Wahl zur dreistesten Werbel├╝ge des Jahres einreichen

Wahl zum Goldenen Windbeutel 2019: Verbraucherinnen und Verbraucher k├Ânnen Kandidaten f├╝r die Wahl zur dreistesten Werbel├╝ge des Jahres einreichen – Abbildung: foodwatch

foodwatch hat Verbraucherinnen und Verbraucher dazu aufgerufen, irref├╝hrende Produkte f├╝r die Wahl zum Goldenen Windbeutel einzureichen. Mit dem Schm├Ąhpreis zeichnet die Verbraucherorganisation regelm├Ą├čig die dreisteste Werbel├╝ge des Jahres aus. Verbraucherinnen und Verbraucher k├Ânnen Lebensmittel, von denen sie sich get├Ąuscht f├╝hlen, auf der Plattform www.schummelmelder.de hochladen. Alle eingereichten Produkte flie├čen ein in die Auswahl der f├╝nf Kandidaten f├╝r die Wahl des Goldenen Windbeutels. Die Online-Wahl startet im November.

„ÔÇśFranz├ÂsischerÔÇś Camembert aus Mecklenburg, angeblich gesunde Zuckerbomben f├╝r Kinder oder gro├č beworbene Zutaten, die nur in hom├Âopathischen Anteilen im Lebensmittel enthalten sind: Irref├╝hrende Werbung lauert im Supermarkt leider ├╝berall“, sagte Manuel Wiemann von foodwatch. „Obwohl wir uns seit Jahren intensiv mit dem Thema befassen, kennen noch nicht mal wir von foodwatch alle Schummelprodukte auf dem deutschen Markt – deshalb sind wir auf die Mithilfe der Verbraucherinnen und Verbraucher angewiesen.“

Werbel├╝gen f├╝r den Goldenen Windbeutel vorzuschlagen ist ganz einfach: Mit dem Smartphone oder der Kamera ein Foto von einem Produkt machen, auf www.schummelmelder.de hochladen und in einem kurzen Kommentar erkl├Ąren, warum man sich get├Ąuscht oder in die Irre gef├╝hrt f├╝hlt. F├╝r den Goldenen Windbeutel k├Ânnen alle Produkte ber├╝cksichtigt werden, die bis Sonntag, den 29. September, eingereicht werden.

foodwatch engagiert sich seit langem gegen Etikettenschwindel und fordert klarere Kennzeichnungsregeln. Die bisherigen Vorgaben sch├╝tzten nicht vor irref├╝hrenden Angaben auf Lebensmittelpackungen, so foodwatch. Obwohl im EU-Lebensmittelrecht allgemein ein Verbot von T├Ąuschung festgeschrieben sei, k├Ânnten in der Praxis Hersteller dennoch oft ganz legal schummeln und t├Ąuschen – weil zum Beispiel selbst Zuckerbomben mit Gesundheitsversprechen, unausgewogene Babyprodukte als kindgerecht oder hochverarbeitete Lebensmittel als „nat├╝rlich“ und „traditionell“ beworben werden d├╝rften.

Um auf das Problem der legalen Verbrauchert├Ąuschung im Lebensmittelbereich hinzuweisen, verleiht foodwatch seit 2009 den Goldenen Windbeutel. Bei der Online-Abstimmung k├Ânnen Verbraucherinnen und Verbraucher aus f├╝nf nominierten Produkten die dreisteste Werbel├╝ge des Jahres w├Ąhlen.

Mitmach-Plattform gegen Werbel├╝gen: www.schummelmelder.de

Quelle: foodwatch
Internet: www.foodwatch.de

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