Rapex-Meldung: Erstickungsgefahr bei Kinderwagen Mobile von HEIMESS

Das europäische Schnellwarnsystem RAPEX informiert über mögliche Gefahren durch ein Mobile für Kinderwagen von HEIMESS. Dem RAPEX Report 23/2016 zufolge, könnten Kleinkinder Teile des Mobiles in den Mund- bzw. Rachenraum stecken und die Atemwege blockieren. 

Bitte entfernen sie das Spielzeug aus der Reichweite von Kleinkindern!

Grundsätzlich sollte gerade Spielzeug für Kleinkinder regelmäßig auf Veränderungen wie etwa Absplitterungen, scharfe Kanten oder Sprünge, fehlende Teile und fest verschlossene Batteriefächer hin überprüft werden

 

achtungÜbersicht der RAPEX-Meldung
Die Generaldirektion Gesundheit und Verbraucherschutz der Europäischen Kommission informiert:

Bild(er): RAPEX – © Europäische Gemeinschaften, 1995- 2016 – Bilder anklicken für Detailansicht


Rapex Wochenmeldung: 23 / 2016
Rapex Nummer: A12/0726/16
meldender Mitgliedsstaat: Frankreich
Kategorie: Spielzeug
Produkt: Mobile / Mini Trapez
Marke: HEIMESS
Name: Mini Trapez Pferd
Artikelnummer: 763470
Lot- oder Chargennummer: unbekannt
Barcode / EAN / GTIN: 4011534634704
Beschreibung: Lackiertes Mobile aus Holz für den Kinderwagen, mit verschiedenen Formen, Herzen und einem Pferd.
Herkunftsland: Deutschland
Produktrisiko: Ein kleines Kind könnte ein Stück des mobiles (Holzstück mit Herzen, am Metallverschluss) in den Mund nehmen und verschlucken. 
Weiteres: Produkt entspricht nicht der Spielzeugrichtlinie und der europäischen Norm EN 71-1.
Maßnahmen: Rücknahme des Produkts vom Markt (Vom Händler)

Wöchentliche Übersichten der RAPEX-Meldungen, kostenlos in Englischer Sprache veröffentlicht auf http://ec.europa.eu/rapex, © Europäische Union, 2005 – 2016

Die in dieser wöchentlichen Übersicht veröffentlichten Informationen wurden von den offiziellen Kontaktstellen der EU- und EFTA-EWR-Mitgliedstaaten mitgeteilt. Gemäβ Anhang II Ziffer 10 der Richtlinie über allgemeine Produktsicherheit (2001/95/EG), ist der meldende Mitgliedstaat für die Informationen verantwortlich. Die Kommission übernimmt keine Verantwortung für die Korrektheit der bereitgestellten Informationen.

Deutsche Übersetzung dieser Meldung: ©produktwarnung.eu / 2016

Die Verantwortung für die Übersetzung obliegt produktwarnung.eu
Im Zweifelsfall gilt immer die Fassung des Originaldokuments!

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3 Antworten

  1. Helmut Roloff sagt:

    Mit Verlaub, das ist vollständiger Unsinn. Bitte sewtzen Sie sich doch endlich einmal kritisch mit den einschlägigen Bestimmungen deren Niederschlag in Rapex und Ihren Übersetzungen auseinander. Wenn wir ähnlich schlampig arbeiten würden, müsste man sich vor unserem Spielzeug tatsächlich in acht nehmen.

    • Redaktion sagt:

      Mit Verlaub Herr Roloff,

      Erstens weiß ich überhaupt nicht, was Sie immer wieder mit den Übersetzungen für Probleme haben. Zweitens ist es nun einmal eine Rapex-Meldung, die von niederländischen Behörden veranlasst wurde. Das ist nunmal Fakt. Einfach nur so aus Jux und Dollerei werden die das nun auch nicht machen, oder?

      Im Übrigen finden Sie diese Meldung auch bei der BAUA
      http://www.baua.de/de/Produktsicherheit/Produktinformationen/Datenbank/Datarecord.html?idDatarecord=132778

      und schließlich gab es ja auch bei Ihnen immer wieder mal derlei Vorkommnisse

      Mit freundlichen Grüßen
      Oliver Barthel

      • Helmut Roloff sagt:

        Es geht nicht um das Verschlucken von Kleinteilen. Die einschlägige Bestimmung lautet auf Stoßgefahr. Sie wissen was das bedeutet?
        Es haben sich zu gar keinem Zeitpunkt Kleinteile gebildet und deswegen kann auch von einer Gefahr des Verschluckens keine Rede sein.
        Im übrigen wurde ein altes Spielzeug gefunden, dass sich noch im Markt befand, und von dem nie eine Gefahr ausgegangen war. Die Clips bei diesem Trapez wurden bereits vor langer Zeit durch neue, den neuen Bestimmungen entsprechende, ausgetauscht.
        Ich wünsche mir sehr, dass bei Veröffentlichungen die alte journalistische Praxis wieder Einzughalten möge, einseitige Behauptungen auf den Wahrheitsgehalt zu prüfen. Sehr begrüßenswert wäre es zudem, die Übersetzungen sorgfältiger anzufertigen. Fragen Sie doch einfach einmal nach!

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