Rückruf: Listerien – Albert Heijn ruft “AH Filet américain naturel” zurück

Da viele Verbraucher die in Grenznähe leben, auch dort einkaufen bitten wir um Beachtung dieser Meldung

Die niederländische Supermarktkette Albert Heijn B.V. informiert über den Rückruf von AH Filet américain naturel 160 Gramm mit dem Ablaufdatum 26-03-2016. Wie das Unternehmen mitteilt, wurden in den Packungen mit einem roten Aufkleber Listerien festgestellt.

 

ah-recall-2016

[ig_icon icon=”genericon-notice” size=”large”] Betroffener Artikel


Produkt: AH Filet américain naturel
Inhalt: 160 Gramm
Ablaufdatum 26-03-2016


Vorhandene Artikel können in jeder Filiale zurückgegeben werden, der Kaufpreis wird auch ohne Kassenbon erstattet

Albert Heijn B.V. ist eine niederländische Supermarktkette und hauptsächlich in den Niederlanden, aber auch in Belgien vertreten. Im Januar 2010 gab es insgesamt 832 AH-Filialen. Im September 2012 eröffnet die erste Filiale von Albert Heijn to go in Aachen. Weitere Märkte in Deutschland sollen folgen

 

[ig_notice color=”red”]ACHTUNG!
Verbraucherinnen und Verbraucher, die eines oder mehrere dieser Produkte erworben haben, sollten unbedingt auf den Konsum verzichten[/ig_notice]

Listerien können neben Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall nach dem Verzehr betroffener Lebensmittel auch nach längerer Inkubationszeit (z.T. über 3 Wochen) Symptome ähnlich eines grippalen Infekts auslösen. Hierbei ist insbesondere die Gesundheit von Schwangeren, kleineren Kindern und Immungeschwächten gefährdet. Sollten oben genannte Symptome auftreten, suchen Sie umgehend Ihrem Hausarzt auf.

Eine Listeriose verläuft bei gesunden Menschen meist harmlos oder wird sogar kaum bemerkt. Werden besonders viele Erreger aufgenommen, kann es zu Fieber und Durchfällen kommen. Kleinkinder oder Menschen mit geschwächter Immunabwehr, wie frisch Operierte, Aids- oder Krebspatienten und Diabetiker können schwer erkranken.

Der Ausbruch der Erkrankung kann bis zu acht Wochen nach Aufnahme der Bakterien erfolgen. Listerien können Sepsen („Blutvergiftungen“) oder Meningitiden (Hirnhautentzündungen) verursachen, die mit Antibiotika behandelt werden können, aber dennoch in 30 Prozent der Fälle zum Tode führen.

Besonders bei Schwangeren ist eine Listeriose sehr gefährlich, da sie fatale Folgen für das ungeborene Kind haben kann. Es kann zu Frühgeburt, schweren Schädigungen oder sogar zum Absterben des Fötus kommen. Die Schwangere hingegen bemerkt die Erkrankung oft nicht einmal.

[ig_button size=”medium” color=”red” style=”normal” link=”http://produktwarnung.eu/pweu/wp-content/uploads/2016/02/verbrauchertipps_schutz_vor_lebensmittelbedingten_infektionen_mit_listerien.pdf” target=”_blank”]PDF – Schutz vor Infektionen mit Listerien[/ig_button]

 

Rückgabe? Ja |  Rückerstattung? Ja |  Kassenbon notwendig? Nein

 

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