Rückruf: Listerienverdacht – Hersteller ruft verschiedene Ziegenrohmilchkäse zurück

Der französische Hersteller Gaec de Caperan informiert über den Rückruf verschiedener Ziegenrohmilchkäse. Grund für die Maßnahme ist eine mögliche Kontamination mit Listerien (Listeria monocytogenes). 

achtungBetroffene Artikel


Betroffen sind folgende Käsesorten

Buchette Cap 100 g
Figue Gap 200 g
Bouyguette GAP 150 g
Caperou Gap 40 g
Chabis Feuille Gap 135 g
Boule Thym 90 g
Lorenthym Affine 150 g
Rond Occitan GAP 220g
Tomette Cendree Gap 500 g
Tomette Blanche Gap 500 g

Lotnummer 162-215
Identifikationsnummer: FR 31 358 001 CE
MHD: vom 10.08.17 bis 04.10.17
Hersteller: Gaec de Caperan

Weitere Rückrufe dieses Herstellers >


Vorhandene betroffene Käse sollten entsorgt oder in den Verkaufstellen zurückgegeben werden

 

ACHTUNG! Gesundheitsgefahr!
Verbraucherinnen und Verbraucher, die eines oder mehrere dieser Produkte erworben haben, sollten unbedingt auf den Konsum verzichten

Listerien können neben Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall nach dem Verzehr betroffener Lebensmittel auch nach längerer Inkubationszeit (z.T. über 3 Wochen) Symptome ähnlich eines grippalen Infekts auslösen. Hierbei ist insbesondere die Gesundheit von Schwangeren, kleineren Kindern und Immungeschwächten gefährdet. Sollten oben genannte Symptome auftreten, suchen Sie umgehend Ihrem Hausarzt auf.

Eine Listeriose verläuft bei gesunden Menschen meist harmlos oder wird sogar kaum bemerkt. Werden besonders viele Erreger aufgenommen, kann es zu Fieber und Durchfällen kommen. Kleinkinder oder Menschen mit geschwächter Immunabwehr, wie frisch Operierte, Aids- oder Krebspatienten und Diabetiker können schwer erkranken.

Der Ausbruch der Erkrankung kann bis zu acht Wochen nach Aufnahme der Bakterien erfolgen. Listerien können Sepsen („Blutvergiftungen“) oder Meningitiden (Hirnhautentzündungen) verursachen, die mit Antibiotika behandelt werden können, aber dennoch in 30 Prozent der Fälle zum Tode führen.

Besonders bei Schwangeren ist eine Listeriose sehr gefährlich, da sie fatale Folgen für das ungeborene Kind haben kann. Es kann zu Frühgeburt, schweren Schädigungen oder sogar zum Absterben des Fötus kommen. Die Schwangere hingegen bemerkt die Erkrankung oft nicht einmal

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