Rückruf: PAK – BECO Beermann ruft Aqua Neoprenhandschuhe zurück

Die BECO Beermann GmbH informiert über den Rückruf von Neoprenhandschuhen. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde festegstellt, dass die verkauften Neoprenhandschuhe erhöhte PAK-Werte aufweisen und damit nicht den rechtlichen Anforderungen entsprechen.

PAKs (Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe) gelten als krebserregend und es ist nicht auszuschließen, dass durch das Tragen dieser Produkte eine potentielle Gefahr für den Benutzer ausgeht. Deshalbwerden die Produkte europaweit zurück.

 

achtungBetroffener Artikel


Artikel: Neopren-Handschuhe
Marke: BECO
Artikelnummern: 9634, 9635, 9636, 9667

Kunden können betroffene Neopren-Handschuhe in den jeweiligen Verkaufsstellen zurückgeben, der Kaufpreis wird auch ohne Kassenbon erstattet

Kundeninformation >

Produktabbildung: BECO Beermann GmbH & Co. KG

 

Infobox PAK

PAK entfetten die Haut, führen zu Hautentzündungen und können Hornhautschädigungen hervorrufen sowie die Atemwege, Augen und den Verdauungstrakt reizen. Einige PAK sind beim Menschen eindeutig krebserzeugend (z. B. Lungen-, Kehlkopf-, Hautkrebs sowie Magen- und Darmkrebs bzw. Blasenkrebs). Die Möglichkeit der Fruchtschädigung oder Beeinträchtigung der Fortpflanzungsfähigkeit besteht. Zum Beispiel wird das Benzo[a]pyren bei Schornsteinfegern für den Hautkrebs verantwortlich gemacht.

Seit Ende 2015 dürfen bei Verbraucherprodukten Bestandteile aus Kunststoff oder Gummi, die bei Verwendung in längeren oder häufigen direkten Kontakt zur Haut kommen, nicht in Verkehr gebracht werden, wenn sie mehr als 1 mg/kg eines der acht in der Verordnung genannten PAK enthalten. Bei Spielzeug und Babyartikeln gilt ein Grenzwert von 0,5 mg/kg.

Immer noch wird häufig (Stand 2017) sowohl für Billigprodukte als auch für höherwertige Erzeugnisse auf PAK-belastete Weichmacher zurückgegriffen. Auch in Kunstleder (z. B. Handtaschen, Besatz an Kleidung, Gürtel, Polsterungen an Trageriemen) und anderen Weichkunststoffen (Werkzeuggriffe, Sporttaschen aus glattem Kunststoff (kein Gewebe) usw.) finden sich fast immer PAK; die oben genannten Grenzwerte werden dabei häufig überschritten.

Indizien für die Verwendung von PAKs sind Gerüche, die auch nach intensivem Lüften und dauerhaftem Benutzen nicht verfliegen; insb. ein Geruch wie nach verbranntem Gummi („pyrolytisch“) deutet auf hohe Gehalte an PAK hin. Auch Gerüche nach Teer, nach Mottenkugeln oder gummiartig-ölige Gerüche sind ein Hinweis auf PAK.

Quelle: wikipedia.de https://de.wikipedia.org/wiki/Polycyclische_aromatische_Kohlenwasserstoffe

 

Verbraucherinformation
Hersteller, Händler oder Verkäufer des/der betroffenen Produkte informiert Endkunden unserer Meinung nach umfangreich und vorbehaltlos auf verschiedenen Informationsebenen. So ist gewährleistet, dass möglichst viele Endverbraucher diese Information auch erhalten

 

 

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