R├╝ckruf: Listerien in weichem Ziegenk├Ąse aus Frankreich

Das europ├Ąische Schnellwarnsystem f├╝r Lebensmittel und Futtermittel (Rapid Alert System for Food and Feed, RASFF) warnt aktuell (Notification details ÔÇô2018.0833) vor Listerien (Listeria monocytogenes) in weichem Ziegenk├Ąse aus Frankreich. Der Meldung aus┬áDeutschland zufolge, ist ein R├╝ckruf von Endkunden angek├╝ndigt, allerdings ist dazu zumindest online nichts zu finden

Wir werden aktualisieren, sobald weitere Informationen vorliegen!

Leider werden im RASFF System von den Beh├Ârden keinerlei Artikeldaten wie Marke, Hersteller oder Vertriebswege etc. ├Âffentlich genannt. Wieder einmal zeigt sich, wie sinnfremd solche Warnsysteme sind. Verbraucherschutz sieht definitiv anders aus.

RASFF Meldung >

Uns bleibt daher nur die Warnung vor allem f├╝r besonders gef├Ąhrdete Personenkreise wie┬á├ältere, Schwangere, Neugeborene sowie Menschen mit geschw├Ąchtem Immunsystem.┬áVorsorglich die n├Ąchste Zeit keinen weichen Ziegenk├Ąse franz├Âsischer Herkunft verzehren

 

Hintergrund Listerien

ACHTUNG! Gesundheitsgefahr!

Verbraucherinnen und Verbraucher, die eines oder mehrere dieser Produkte erworben haben, sollten unbedingt auf den Konsum verzichten

Listerien k├Ânnen neben ├ťbelkeit, Erbrechen oder Durchfall nach dem Verzehr betroffener Lebensmittel auch nach l├Ąngerer Inkubationszeit (z.T. ├╝ber 3 Wochen) Symptome ├Ąhnlich eines grippalen Infekts ausl├Âsen. Hierbei ist insbesondere die Gesundheit von Schwangeren, kleineren Kindern und Immungeschw├Ąchten gef├Ąhrdet. Sollten oben genannte Symptome auftreten, suchen Sie umgehend Ihrem Hausarzt auf.

Eine Listeriose verl├Ąuft bei gesunden Menschen meist harmlos oder wird sogar kaum bemerkt. Werden besonders viele Erreger aufgenommen, kann es zu Fieber und Durchf├Ąllen kommen. Kleinkinder oder Menschen mit geschw├Ąchter Immunabwehr, wie frisch Operierte, Aids- oder Krebspatienten und Diabetiker k├Ânnen schwer erkranken.

Der Ausbruch der Erkrankung kann bis zu acht Wochen nach Aufnahme der Bakterien erfolgen. Listerien k├Ânnen Sepsen (ÔÇ×BlutvergiftungenÔÇť) oder Meningitiden (Hirnhautentz├╝ndungen) verursachen, die mit Antibiotika behandelt werden k├Ânnen, aber dennoch in 30 Prozent der F├Ąlle zum Tode f├╝hren.

Besonders bei Schwangeren ist eine Listeriose sehr gef├Ąhrlich, da sie fatale Folgen f├╝r das ungeborene Kind haben kann. Es kann zu Fr├╝hgeburt, schweren Sch├Ądigungen oder sogar zum Absterben des F├Âtus kommen. Die Schwangere hingegen bemerkt die Erkrankung oft nicht einmal.

PDF –┬áSchutz vor Infektionen mit Listerien

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