Listerienverdacht: Warnung vor Wienern und Kochschinken der Hofmetzgerei Braumiller


Warnung vor Verzehr von Wienern und Kochschinken: M├Âgliche Listerienbelastung bei Direktvermarkter im Landkreis F├╝rstenfeldbruck

Aus Gr├╝nden des vorbeugenden Verbraucherschutzes r├Ąt das Landratsamt bis auf weiteres davon ab, Wiener und Kochschinken von der Hofmetzgerei Braumiller, Biburg, Landkreis F├╝rstenfeldbruck, zu konsumieren.

Diese Produkte sind m├Âglicherweise mit Listerien belastet und gesundheitsgef├Ąhrdend. Die Produkte sind lokal/Verkauf ab Hof in Verkehr gelangt.

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achtungBetroffener Artikel


Produkte: Wiener und Kochschinken
Hersteller: Hofmetzgerei Braumiller, Biburg


Das Landratsamt hat der Hofmetzgerei einstweilen untersagt, verzehrfertige Fleisch- und Wurstwaren in Verkehr zu bringen. Das Verbot bleibt bestehen, bis die Ursache gekl├Ąrt und beseitigt ist.

Die Hofmetzgerei Braumiller hat die Listerienbelastung im Rahmen ihres Qualit├Ątsmanagements selbst festgestellt und dem Landratsamt vorschriftsgem├Ą├č gemeldet.

ACHTUNG! Gesundheitsgefahr!
Verbraucherinnen und Verbraucher, die eines oder mehrere dieser Produkte erworben haben, sollten unbedingt auf den Konsum verzichten

Listerien k├Ânnen neben ├ťbelkeit, Erbrechen oder Durchfall nach dem Verzehr betroffener Lebensmittel auch nach l├Ąngerer Inkubationszeit (z.T. ├╝ber 3 Wochen) Symptome ├Ąhnlich eines grippalen Infekts ausl├Âsen. Hierbei ist insbesondere die Gesundheit von Schwangeren, kleineren Kindern und Immungeschw├Ąchten gef├Ąhrdet. Sollten oben genannte Symptome auftreten, suchen Sie umgehend Ihrem Hausarzt auf.

Eine Listeriose verl├Ąuft bei gesunden Menschen meist harmlos oder wird sogar kaum bemerkt. Werden besonders viele Erreger aufgenommen, kann es zu Fieber und Durchf├Ąllen kommen. Kleinkinder oder Menschen mit geschw├Ąchter Immunabwehr, wie frisch Operierte, Aids- oder Krebspatienten und Diabetiker k├Ânnen schwer erkranken.

Der Ausbruch der Erkrankung kann bis zu acht Wochen nach Aufnahme der Bakterien erfolgen. Listerien k├Ânnen Sepsen (ÔÇ×BlutvergiftungenÔÇť) oder Meningitiden (Hirnhautentz├╝ndungen) verursachen, die mit Antibiotika behandelt werden k├Ânnen, aber dennoch in 30 Prozent der F├Ąlle zum Tode f├╝hren.

Besonders bei Schwangeren ist eine Listeriose sehr gef├Ąhrlich, da sie fatale Folgen f├╝r das ungeborene Kind haben kann. Es kann zu Fr├╝hgeburt, schweren Sch├Ądigungen oder sogar zum Absterben des F├Âtus kommen. Die Schwangere hingegen bemerkt die Erkrankung oft nicht einmal.

PDF –┬áSchutz vor Infektionen mit Listerien

Quelle: Landratsamt Fürstenfeldbruck

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