Rückruf: Strangulationsgefahr – Stokomani ruft Kinder-Parkas der Marke „Little Karl Marc John“ zurück

Da viele Verbraucher die in Grenznähe leben, auch dort einkaufen bitten wir um Beachtung dieser Meldung

Die französische Handelskette Stokomani ruft Kinder-Parkas der Marke „Little Karl Marc John“ zurück. Es bestehe durch die im Halsbereich eingezogenen Kordeln schlimmstenfalls die Gefahr der Strangulation, so Stokomani in einer Mitteilung.

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Verstöße gegen die „Kordelnorm“ sind Auslöser für einen Großteil der Rückrufaktionen, die bei Kleidungsstücken von den Behörden europaweit angeordnet werden. Daher gilt immer auch der Hinweis, vorhandene Kleidungsstücke auf derlei Gefahren hin zu kontrollieren.

Stokomani ist auch im deutsch-französischen Grenzgebiet mit einigen Filialen vertreten

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Merci bien vouloir retourner le produit ci-dessous dans votre magansin ou un remboursement vous sera accorde.

Motif du rappel: Presence de cordons pouvant presenter un risque.
Nous tenons a nous excuser pour toute gene occasionnee et nous vous assurons que tous nos produits repondent a la reglementation en vigueur

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Damit Rolltreppen und Spielplätze für Kinder nicht zur tödlichen Gefahr werden, muss Bekleidung sicher gestaltet sein. Die Norm DIN EN 14682 „Sicherheit von Kinderbekleidung – Kordeln und Zugbänder an Kinderbekleidung“ enthält Empfehlungen, wie Kleidungsstücke für Kinder bis 14 Jahren konstruiert sein sollten

[ig_icon icon=“genericon-notice“ size=“large“] Betroffener Artikel


Produkt: Parka
Rückruf durch:  
Grund der Warnung: Kordeln – Strangulationsgefahr / Verletzungsgefahr
Marke:
Lot- oder Chargennummer: VATTIFU-1
Barcode: 19252513
Quelle: Unternehmensmeldung

 

Rückgabe? Ja |  Rückerstattung? Ja |  Kassenbon notwendig? Nein

Bild: Stokomani

[ig_notice color=“gray“]Tödliche Gefahr für Kinder: Kordeln, Schlüsselbänder und Ketten

Lange Schnüre, Ketten und auch Schlüsselbänder können beim Spielen zur Strangulation von Kindern führen. Fatal: Vielen Eltern ist die Gefahr dieser Schmuck- und Gebrauchsartikel am kindlichen Hals oder im Kinderzimmer nicht bewusst.

Jedes Jahr zeigen tödliche Unfälle auf, wie schnell Kette, Gürtel oder Seil zur Schlinge werden können. So strangulierte sich ein Kind an einer selbstgebastelten Kastanienkette. Das Mädchen hatte die Kette um den Hals gelegt und so lange daran gedreht, bis es keine Luft mehr bekam. In Berlin starben 2011 zwei Jungen in ihren Kinderzimmern an den Folgen einer Strangulation durch einen Gürtel und ein Seil.

Um diese furchtbaren Unfälle zu vermeiden, rät die Unfallkasse Berlin Eltern:

Beaufsichtigen Sie Ihr Kind oder sprechen Sie mit anderen Eltern ab, wer die Aufsicht übernehmen kann.

Achten Sie darauf, dass Ihre Kinder beim Spielen auf dem Spielplatz oder auf Spielgeräten im Kinderzimmer lange Schals, Ketten oder Schlüsselbänder ablegen.

Einfache Regeln aufstellen. Tabu ist das Klettern auf Hochbett, Rutsche, Kletterhäuschen wenn Seile oder Bänder im Spiel sind.

Aus Anoraks Kordeln entfernen. Zwar haben sich im Jahr 2001 zahlreiche Hersteller und Händler von Kinderkleidung freiwillig verpflichtet, bis Größe 146 auf Kordeln zu verzichten. Kordeln befinden sich aber noch immer an Jacken aus älteren Kollektionen, die in Secondhandläden gekauft oder von älteren Geschwistern vererbt werden. Klettverschlüsse, auch zum „Nachrüsten“, sind eine gute Alternative.

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