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Verbraucherinformation: Bacillus Cereus in „Italienische Kräuter“ Gewürzmischung von Alnatura

Das europäische Schnellwarnsystem für Lebensmittel und Futtermittel RASFF hat eine Warnung zu italienischer Gewürzmischung von Alnatura herausgegeben. Grund für die Warnung ist eine Kontamination mit Bakterien des Typs Bacillus cereus (präsumtiven B. cereus 170000 CFU/g). 

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat dazu Studien und eigene Untersuchungsergebnisse ausgewertet und stellt fest: Bei jedem präsumtiven B. cereus-Stamm ist davon auszugehen, dass er Toxine bilden kann, wenngleich die Toxintypen und die gebildeten Toxinmengen variieren. Diese Toxine können Magen-Darm-Erkrankungen verursachen.

Die luxemburgischen Lebensmittelsicherheitsbehörden haben hierzu einen Rückruf veröffentlicht. Ebenso der Drogeriemarkt Müller in Kroatien.

In Deutschland wurde betroffene Ware aus dem Verkauf genommen, eine Endkundeninformation wurde jedoch nicht veröffentlicht.

achtungBetroffener Artikel


Produkt: Italienische Kräuter Gewürzmischung
Marke: Alnatura
Nettomenge: 35 g
EAN: 4104420028326
Haltbarkeit: L 88974, 07/2024

Betroffene Produkte sollten entsorgt werden.

Bacillus cereus-Bakterien in Lebensmitteln >  europäische Schnellwarnung >

Verbrauchern, die eines der oben aufgeführten Produkte bereits verzehrt haben und im unmittelbaren Zusammenhang damit gesundheitliche Probleme verspüren, empfehlen wir, ihren Arzt zu konsultieren.

Produktabbildung: Division de la sécurité alimentaire / Luxembourg

 

Infobox Bacillus Cereus

Bacillus cereus ist ein Lebensmittel vergiftendes Bakterium, das besonders im Reis auftritt. Bacillus cereus-Sporen, die im rohen Reis vorkommen, überleben das Kochen und vermehren sich, wenn der Reis unterhalb von 65 °C warmgehalten oder aufgewärmt wird. Durch Warmhalten oberhalb dieser Temperatur wird die Ausbreitung des Bakteriums verhindert, was sich Reiskocher mit ihrer Warmhaltefunktion zunutze machen. Es kann jedoch auch über Staub- und Erdpartikel in die Nahrung (Gewürze, Trockenpilze, Milch) gelangen.

Bacillus cereus bildet bei Keimzahlen von über 100.000 KbE/g Lebensmittel zwei für Lebensmittelvergiftungen verantwortliche Toxine, wobei auch Vergiftungsfälle bekannt sind, bei denen die Konzentration deutlich darunter bis herunter zu 6.000 KbE/g lag

Unterschieden werden zwei verschiedene Toxintypen

Erbrechens-Toxin (emetisches Toxin, Cereulid): Die Aufnahme des toxinhaltigen Lebensmittels führt nach 0,5 bis 6 Stunden zu Übelkeit und Erbrechen, seltener zu Bauchkrämpfen und Durchfällen. Das Toxin ist unempfindlich gegenüber Hitze und Säure.

Ein Diarrhoe-Toxin verursacht 8 bis 16 Stunden nach Aufnahme des Toxins wässrige Durchfälle, die nach 12 bis 24 Stunden wieder abklingen. Das Toxin ist hitze- und säureempfindlich

Bacillus cereus führt in pasteurisierten, nicht fermentierten Milcherzeugnissen zu Bitterkeit und zur Süßgerinnung (Gerinnung durch eiweißabbauende Enzyme und nicht durch Säurebildung). Wegen der in diesem Fall durch diesen Keim mittels Lecithinasewirkung verursachten Geschmacksveränderungen ist die Gefahr einer Intoxikation nicht sehr groß. Quelle: wikipedia.de

Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat dazu Studien und eigene Untersuchungsergebnisse ausgewertet und stellt fest: Bei jedem präsumtiven B. cereus-Stamm ist davon auszugehen, dass er Toxine bilden kann, wenngleich die Toxintypen und die gebildeten Toxinmengen variieren. Diese Toxine können Magen-Darm-Erkrankungen verursachen. Es werden zwei Erkrankungsformen unterschieden, eine, die sich durch Erbrechen zeigt (emetische Erkrankung) und eine, die mit Durchfall einhergeht (Diarrhoetyp). Diese Magen-DarmErkrankungen können Menschen aller Altersklassen treffen, sie sind nicht ansteckend und dauern selten länger als 24 Stunden. Schwere Krankheitsverläufe sind sehr selten.

 

Verbraucherinformation
Hersteller, Händler oder Verkäufer des/der betroffenen Produkte informiert Endkunden unserer Meinung nach nicht umfangreich und vorbehaltlos. So ist nicht gewährleistet, dass möglichst viele Endverbraucher diese Information auch erhalten

 

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