Rückruf: Listerien – Fleischwaren-Wulff ruft verschiedene Schinken Streichmettwürste zurück
Die Fleischwaren-Wulff GmbH & Co. KG informiert über den Rückruf verschiedener Schinken Streichmettwurst Artikel der Charge 631501 mit den Verbrauchsdaten 01.09.26 / 02.09.26 / 03.09.26 / 04.09.26 / 05.09.2026 / 10.09.26. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde bei Untersuchungen eine mögliche Belastung mit Listerien (Listeria monocytogenes) festgestellt.
Vom Verzehr wird dringend abgeraten!
Schinken Streichmettwurst mit Knoblauch
Inhalt: 300g
EAN: 4002049022766
Schinken Streichmettwurst ohne Knoblauch
Inhalt: 300g
EAN: 4002049022773
Streichmettwurst grob ohne Knoblauch
Inhalt: 2x 300g
Marke: Wulff
Produktionsdatum: 31.07.2026
Verbrauchsdaten: 01.09.26 / 02.09.26 / 03.09.26 / 04.09.26 / 05.09.2026 / 10.09.26
Chargennummer / Los-Kennzeichnung: 631501
Hersteller / Inverkehrbringer: Fleischwaren Wulff GmbH & Co KG
Kundinnen und Kunden, die das betroffene Produkt gekauft haben, können dieses im jeweiligen Markt zurückbringen. Der Kaufpreis wird auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet.
Kundenservice
Fleischwaren-Wulff GmbH Co. & KG Telefon: 0551/50519-23 E-Mail: info@fleischwarenwulff.de
Hintergrund Listerien
ACHTUNG! Gesundheitsgefahr!
Verbraucherinnen und Verbraucher, die eines oder mehrere dieser Produkte erworben haben, sollten unbedingt auf den Konsum verzichten
Listerien können neben Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall nach dem Verzehr betroffener Lebensmittel auch nach längerer Inkubationszeit (z.T. über 3 Wochen) Symptome ähnlich eines grippalen Infekts auslösen. Hierbei ist insbesondere die Gesundheit von Schwangeren, kleineren Kindern und Immungeschwächten gefährdet. Sollten oben genannte Symptome auftreten, suchen Sie umgehend Ihrem Hausarzt auf.
Eine Listeriose verläuft bei gesunden Menschen meist harmlos oder wird sogar kaum bemerkt. Werden besonders viele Erreger aufgenommen, kann es zu Fieber und Durchfällen kommen. Kleinkinder oder Menschen mit geschwächter Immunabwehr, wie frisch Operierte, Aids- oder Krebspatienten und Diabetiker können schwer erkranken.
Der Ausbruch der Erkrankung kann bis zu acht Wochen nach Aufnahme der Bakterien erfolgen. Listerien können Sepsen („Blutvergiftungen“) oder Meningitiden (Hirnhautentzündungen) verursachen, die mit Antibiotika behandelt werden können, aber dennoch in 30 Prozent der Fälle zum Tode führen.
Besonders bei Schwangeren ist eine Listeriose sehr gefährlich, da sie fatale Folgen für das ungeborene Kind haben kann. Es kann zu Frühgeburt, schweren Schädigungen oder sogar zum Absterben des Fötus kommen. Die Schwangere hingegen bemerkt die Erkrankung oft nicht einmal.
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