Rückruf: Ecoli – KäsWagerl ruft Camembert zurück

Die KäsWagerl,, Arianit Rexhepi & Voglush Rexhepi GbR, informiert über den Rückruf des Rohmilchkäse „Camembert de Normandie AOP, Moulin de Carel“, 250g mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 10.05.2026. Wie das Unternehmen mitteilt, würde im Rahmen einer Untersuchung  ein Nachweis von Toxin bildenden Escherichia coli (STEC) in dem Produkt geführt.

Es ist somit nicht auszuschließen, dass weitere Packungen ebenfalls mit diesen Bakterien verunreinigt sind.

Daher sollte das Produkt nicht verzehrt werden.

Das Produkt wurde ausschließlich auf Wochenmärkten am Verkaufsstand „KäsWagerl“ in Inning, Weilheim, Tutzing, Ebersberg, Erding und Dachau verkauft.

achtungBetroffener Artikel


Rohmilchkäse „Camembert de Normandie AOP, Moulin de Carel“

Mindesthaltbarkeitsdatum 10.05.2026
Verpackungseinheit: 250g
Losnummer L26.070C
Identitätskennzeichen FR 14.654.001 CE
Barcode 3175400612447

Herkunft: Frankreich
Verkaufszeitraum: 15. April 2026 bis etwa Ende April / Anfang Mai 2026

Hersteller / Inverkehrbringer:

KäsWagerl, Firma Arianit Rexhepi & Voglush Rexhepi GbR

Betroffenen Käse können Verbraucher zurück geben, der Kaufpreis wird erstattet 

Kundeninformation >

Infobox STEC/VTEC-Bakterien

Das Shigatoxin wirkt enterotoxisch und cytotoxisch und zeigt Ähnlichkeiten mit dem von Shigellen gebildeten Toxin. Analog werden VTEC (Verotoxin produzierende E. coli) benannt. Durch EHEC verursachte Darmerkrankungen wurden vornehmlich unter dem Namen enterohämorrhagische Colitis bekannt. EHEC-Infektionen zählen zu den häufigsten Ursachen für Lebensmittelvergiftungen. Der Erreger ist hoch infektiös: 10 – 100 Individuen sind für eine Erkrankung ausreichend. Die Bakterien können dramatisch verlaufende Durchfallerkrankungen hervorrufen. Als lebensbedrohliche Komplikation kann sich insbesondere bei Kindern unter sechs Jahren, älteren Menschen oder abwehrgeschwächten Personen in fünf bis zehn Prozent der Erkrankungen im Anschluss an die genannten Darmsymptome ein hämolytisch-urämisches Syndrom (HUS) entwickeln. Dieses ist hauptsächlich gekennzeichnet durch eine Schädigung der Blutgefäße, der roten Blutkörperchen und der Nieren, was häufig eine Dialyse erforderlich macht. Als weitere Komplikationen können Hirnblutungen, neurologische Störungen und Schädigungen an anderen Organen (Bauchspeicheldrüse, Herz) auftreten.

Personen, die nach dem Verzehr entsprechende Symptome aufweisen, sollten dringend einen Arzt aufsuchen.

Informationen des BfR >

 

Verbraucherinformation
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