UPDATE – R├╝ckruf: Erneute Ausweitung des R├╝ckrufes von „Meissner Apfelsaft“

Nun das Update vom Update – wieder einmal ein regelrechtes R├╝ckrufchaos – wir sind gespannt, wie es weitergeht…

Die Max Wustlich Fruchtsaftkelterei hat den Rückruf von Apfelsaft vom 14.05.2018 und 05.06.18 nun erneut erweitert (siehe untenstehend rot gekennzeichnet). Betroffen sind nun die Produkte Meissner Apfelsaft klar mit den MHD 30.01.20 und 26.03.20 und Meissner Apfelsaft naturtrüb mit dem MHD 11.04.20 und neu hinzugekommen das MHD 30.01.20 (naturtrüb ). 

Grund ist eine Kontamination mit dem Schimmelpilzgift Patulin.┬áAufgrund der Schimmelpilztoxine kann nicht┬áausgeschlossen werden, dass der Verzehr dieses Produktes eine┬ám├Âgliche Gesundheitsgefahr darstellt. Von einem Verzehr wird daher┬áabgeraten.

Nach den derzeitigen Ermittlungsergebnissen der Lebensmittel├╝berwachungsbeh├Ârden erfolgte der Abverkauf der beanstandeten Ware o. g. Chargen (MHD) ├╝ber verschiedene Handelseinrichtungen┬áausschlie├člich in Sachsen.

achtungBetroffener Artikel


Produkt: Meissner Apfelsaft klar
MHD 30.01.20 – und 26.03.20
Gebinde: 1 Liter Glasflasche
EAN: 4026939000078

Produkt: Meissner Apfelsaft naturtr├╝b
MHD: 30.01.20 und 11.04.20 (naturtr├╝b)
Gebinde: 1 Liter Glasflasche

EAN: 4026939000405 (naturtr├╝b)

Die Max Wustlich Fruchtsaftkelterei hat umgehend reagiert und das┬ábetroffene MHD aus dem Verkauf genommen. Verbraucher k├Ânnen┬ádas Produkt am jeweiligen Kaufort gegen Erstattung des Kaufpreises┬ázur├╝ckgeben, selbstverst├Ąndlich auch ohne Vorlage des Kassenbons.

Weitere Produkte und Chargen sind nicht betroffen. 

Kundenservice
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an: fruchtsaftwustlich@web.de oder +49 170 53 49 100

 

Infobox Patulin

ACHTUNG!
Vom Verzehr der Produkte aus der angegebenen Produktchargen wird dringend abgeraten. Sollten sich nach dem Verzehr untenstehende Symptome zeigen, suchen sie unverz├╝glich ihren Hausarzt auf.

Als Zellgift greift es in die Atmungskette ein. In h├Âheren Dosen eingenommen, kann das Schimmelpilzgift ├ťbelkeit verursachen, sowie zu Magenschleimhautentz├╝ndung und Sch├Ądigung der Leber f├╝hren. Im Tierversuch wirkt es bei der Ratte subkutan appliziert krebserregend (Sarkome). Bei oraler Gabe konnte keine karzinogene Wirkung festgestellt werden.

Gem├Ą├č Risikobewertung der WHO sollte unter toxikologischen Gesichtspunkten die pro Tag aufgenommene Menge (PMTDI: provisional maximum tolerable daily intake) an Patulin 0,4 ┬Ág/kg K├Ârpergewicht nicht ├╝berschreiten. In der EU bestehen Grenzwerte f├╝r Fruchts├Ąfte (50 ┬Ág/kg), f├╝r feste Apfelerzeugnisse, z. B. Apfelmus (25 ┬Ág/kg), sowie f├╝r Babynahrung (10 ┬Ág/kg)

Patulin ist ein Mykotoxin, also ein Schimmelpilzgift. Es kann in die Stoffgruppen der Hydroxypyrofurane, der toxischen Lactone oder der γ-Pyrone eingeordnet werden.

 


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