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Rückruf: Ecoli – Biokäserei Reimehof ruft Weichkäse „Zickenblues“ zurück

Kategorien: Lebensmittel

Die Biokäserei Reimehof informiert über den Rückruf des Weichkäse „Zickenblues“ mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 14.10.2026. Wie das Unternehmen mitteilt, wurden Escherichia coli (EHEC) Bakterien nachgewiesen.

Vom Verzehr wird dringend abgeraten!

Zu Verkaufsstellen wurden keine Angaben gemacht. Ebensowenig wird die Abgabegröße genannt.

Betroffener Artikel


Weichkäse „Zickenblues“
Mindesthaltbarkeitsdatum: 14.10.2026
Hersteller: Biokäserei Reimehof 

Verbraucher, die das betreffende Produkt gekauft haben, können dieses an der jeweiligen Verkaufsstelle zurückgeben. Der Kaufpreis wird auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet.

Kundenservice
Für Rückfragen steht der Kundenservice unter 0157/70238990 und info@reimehof.de zur Verfügung.

Kundeninformation >

Infobox STEC/VTEC-Bakterien

Das Shigatoxin wirkt enterotoxisch und cytotoxisch und zeigt Ähnlichkeiten mit dem von Shigellen gebildeten Toxin. Analog werden VTEC (Verotoxin produzierende E. coli) benannt. Durch EHEC verursachte Darmerkrankungen wurden vornehmlich unter dem Namen enterohämorrhagische Colitis bekannt. EHEC-Infektionen zählen zu den häufigsten Ursachen für Lebensmittelvergiftungen. Der Erreger ist hoch infektiös: 10 – 100 Individuen sind für eine Erkrankung ausreichend. Die Bakterien können dramatisch verlaufende Durchfallerkrankungen hervorrufen. Als lebensbedrohliche Komplikation kann sich insbesondere bei Kindern unter sechs Jahren, älteren Menschen oder abwehrgeschwächten Personen in fünf bis zehn Prozent der Erkrankungen im Anschluss an die genannten Darmsymptome ein hämolytisch-urämisches Syndrom (HUS) entwickeln. Dieses ist hauptsächlich gekennzeichnet durch eine Schädigung der Blutgefäße, der roten Blutkörperchen und der Nieren, was häufig eine Dialyse erforderlich macht. Als weitere Komplikationen können Hirnblutungen, neurologische Störungen und Schädigungen an anderen Organen (Bauchspeicheldrüse, Herz) auftreten.

Personen, die nach dem Verzehr entsprechende Symptome aufweisen, sollten dringend einen Arzt aufsuchen.

Informationen des BfR >

 

Verbraucherinformation
Hersteller, Händler oder Verkäufer des/der betroffenen Produkte informiert Endkunden, aber unserer Meinung nach nicht ausreichend. So ist nicht gewährleistet, dass möglichst viele Endverbraucher diese Information auch erhalten

 

 

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