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Rückruf: Ecoli – Hersteller ruft Salami Mini Brez’n zurück

Kategorien: Lebensmittel

Die Breu GmbH informiert über den Rückruf des Wurstartikels Salami Mini Brez’n in der 50g und 500g Packung und verschiedenen Mindesthaltbarkeitsdaten. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde festgestellt, dass verarbeitetes Fleisch eines Vorlieferanten potenziell mit E. coli-Bakterien belastet war. 

Vom Verzehr wird dringend abgeraten!

Der Verkauf erfolgte über verschiedene Handelsketten wie Netto Marken Discount, REWE, EDEKA und Aldi Süd

Betroffener Artikel


  

Salami Mini Brez’n

Netto Marken-Discount Stiftung & Co. KG 
Chargennummer: 07226, 07326 und 07526

ALDI Süd – 50g Packung
MHD: 10.08.2026, 11.08.2026, 13.08.2026

EDEKA – 50g Packung
Chargennummer: 07226, 07326 und 07526

EDEKA 500g Packung
Chargennummer: 07226 und 07326

REWE – 50g Packung
Chargennummer: 07226 mit MHD: 10.08.2026

REWE 500g Packung
Chargennummer: 07326 mit MHD: 12.07.2026

Hersteller / Inverkehrbringer: Breu GmbH

Betroffene Artikel können in den jeweiligen Verkaufsstellen zurückgegeben werden, der Kaufpreis wird erstattet.

 

Infobox STEC/VTEC-Bakterien

Das Shigatoxin wirkt enterotoxisch und cytotoxisch und zeigt Ähnlichkeiten mit dem von Shigellen gebildeten Toxin. Analog werden VTEC (Verotoxin produzierende E. coli) benannt. Durch EHEC verursachte Darmerkrankungen wurden vornehmlich unter dem Namen enterohämorrhagische Colitis bekannt. EHEC-Infektionen zählen zu den häufigsten Ursachen für Lebensmittelvergiftungen. Der Erreger ist hoch infektiös: 10 – 100 Individuen sind für eine Erkrankung ausreichend. Die Bakterien können dramatisch verlaufende Durchfallerkrankungen hervorrufen. Als lebensbedrohliche Komplikation kann sich insbesondere bei Kindern unter sechs Jahren, älteren Menschen oder abwehrgeschwächten Personen in fünf bis zehn Prozent der Erkrankungen im Anschluss an die genannten Darmsymptome ein hämolytisch-urämisches Syndrom (HUS) entwickeln. Dieses ist hauptsächlich gekennzeichnet durch eine Schädigung der Blutgefäße, der roten Blutkörperchen und der Nieren, was häufig eine Dialyse erforderlich macht. Als weitere Komplikationen können Hirnblutungen, neurologische Störungen und Schädigungen an anderen Organen (Bauchspeicheldrüse, Herz) auftreten.

Personen, die nach dem Verzehr entsprechende Symptome aufweisen, sollten dringend einen Arzt aufsuchen.

Informationen des BfR >

Verbraucherinformation
Hersteller, Händler oder Verkäufer des/der betroffenen Produkte informiert Endkunden, aber unserer Meinung nach nicht ausreichend. So ist nicht gewährleistet, dass möglichst viele Endverbraucher diese Information auch erhalten

 

 

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