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Rückruf: Listerien in gewürfeltem Holsteiner Katenschinken, Grander Katenschinken

Kategorien: Lebensmittel

Die Grander Katenschinken GmbH informiert über den Rückruf des Artikels Holsteiner Katenschinken, Grander Katenschinken, gewürfelt mit den Haltbarkeitsdaten 03.08.2026 – 07.08.2026 – 14.08.2026. Wie das Unternehmen mitteilt, wurden im Rahmen von Untersuchungen Listerien nachgewiesen.

Vom Verzehr wird dringend abgeraten!

Betroffener Artikel


Holsteiner Katenschinken, Grander Katenschinken, gewürfelt
Haltbarkeit: 03.08.2026 – 07.08.2026 – 14.08.2026
Verpackungseinheit: diverse
Chargennummer / Los-Kennzeichnung: 0826
Hersteller / Inverkehrbringer: Grander Katenschinken GmbH

Kund:innen können das Produkt im jeweiligen Markt zurückgeben und bekommen den Kaufpreis erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons.

Kundenservice
Anfragen von Verbraucher:innen beantwortet der Kundenservice werktags von 06.00 bis 14.00 Uhr unter 04107 – 88920, grander@katenschinken.de

Kundeninformation >

Abbildung: Grander Katenschinken GmbH

Hintergrund Listerien

ACHTUNG! Gesundheitsgefahr!

Verbraucherinnen und Verbraucher, die eines oder mehrere dieser Produkte erworben haben, sollten unbedingt auf den Konsum verzichten

Listerien können neben Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall nach dem Verzehr betroffener Lebensmittel auch nach längerer Inkubationszeit (z.T. über 3 Wochen) Symptome ähnlich eines grippalen Infekts auslösen. Hierbei ist insbesondere die Gesundheit von Schwangeren, kleineren Kindern und Immungeschwächten gefährdet. Sollten oben genannte Symptome auftreten, suchen Sie umgehend Ihrem Hausarzt auf.

Eine Listeriose verläuft bei gesunden Menschen meist harmlos oder wird sogar kaum bemerkt. Werden besonders viele Erreger aufgenommen, kann es zu Fieber und Durchfällen kommen. Kleinkinder oder Menschen mit geschwächter Immunabwehr, wie frisch Operierte, Aids- oder Krebspatienten und Diabetiker können schwer erkranken.

Der Ausbruch der Erkrankung kann bis zu acht Wochen nach Aufnahme der Bakterien erfolgen. Listerien können Sepsen („Blutvergiftungen“) oder Meningitiden (Hirnhautentzündungen) verursachen, die mit Antibiotika behandelt werden können, aber dennoch in 30 Prozent der Fälle zum Tode führen.

Besonders bei Schwangeren ist eine Listeriose sehr gefährlich, da sie fatale Folgen für das ungeborene Kind haben kann. Es kann zu Frühgeburt, schweren Schädigungen oder sogar zum Absterben des Fötus kommen. Die Schwangere hingegen bemerkt die Erkrankung oft nicht einmal.

PDF – Schutz vor Infektionen mit Listerien

Verbraucherinformation
Hersteller, Händler oder Verkäufer des/der betroffenen Produkte informiert Endkunden unserer Meinung nach umfangreich und vorbehaltlos auf verschiedenen Informationsebenen. So ist gewährleistet, dass möglichst viele Endverbraucher diese Information auch erhalten

 

 

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