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Rückruf: Listerien – Hersteller ruft Weichkäse Bonaparte Classic via REWE zurück

Kategorien: Lebensmittel
Stichwörter: REWESträhl Käse AG

Die Strähl Käse AG informiert über den Rückruf des Käse Bonaparte Classic, angeboten in der Frische-Theke, nachdem der Verdacht auf Listerien (Listeria monocytogenes) besteht. der betroffene Käse war vom 08.10. bis einschließlich 28.10.2026 in REWE Märkten in den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland erhältlich.

Vor dem Verzehr des betroffenen Produktes wird dringend abgeraten

Betroffener Artikel


Käse Bonaparte Classic
Angeboten in der Frische-Theke
MHD: unbekannt

Erhältlich im Markt vom 08.10. bis einschließlich 28.10.2026

Kunden können das Produkt im Markt zurückgeben und bekommen den Kaufpreis erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons.

Kundenservice
Verbraucheranfragen beantwortet die Strähl Käse AG, werktags von 08.00 bis 17.00 Uhr unter der Schweizer Telefonnummer: +41 71 678 11 10 oder per Mail: info@straehl.ch

Kundeninformation >

 

Hintergrund Listerien

ACHTUNG! Gesundheitsgefahr!

Verbraucherinnen und Verbraucher, die eines oder mehrere dieser Produkte erworben haben, sollten unbedingt auf den Konsum verzichten

Listerien können neben Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall nach dem Verzehr betroffener Lebensmittel auch nach längerer Inkubationszeit (z.T. über 3 Wochen) Symptome ähnlich eines grippalen Infekts auslösen. Hierbei ist insbesondere die Gesundheit von Schwangeren, kleineren Kindern und Immungeschwächten gefährdet. Sollten oben genannte Symptome auftreten, suchen Sie umgehend Ihrem Hausarzt auf.

Eine Listeriose verläuft bei gesunden Menschen meist harmlos oder wird sogar kaum bemerkt. Werden besonders viele Erreger aufgenommen, kann es zu Fieber und Durchfällen kommen. Kleinkinder oder Menschen mit geschwächter Immunabwehr, wie frisch Operierte, Aids- oder Krebspatienten und Diabetiker können schwer erkranken.

Der Ausbruch der Erkrankung kann bis zu acht Wochen nach Aufnahme der Bakterien erfolgen. Listerien können Sepsen („Blutvergiftungen“) oder Meningitiden (Hirnhautentzündungen) verursachen, die mit Antibiotika behandelt werden können, aber dennoch in 30 Prozent der Fälle zum Tode führen.

Besonders bei Schwangeren ist eine Listeriose sehr gefährlich, da sie fatale Folgen für das ungeborene Kind haben kann. Es kann zu Frühgeburt, schweren Schädigungen oder sogar zum Absterben des Fötus kommen. Die Schwangere hingegen bemerkt die Erkrankung oft nicht einmal.

PDF – Schutz vor Infektionen mit Listerien

 

Verbraucherinformation
Hersteller, Händler oder Verkäufer des/der betroffenen Produkte informiert Endkunden, aber unserer Meinung nach nicht ausreichend. So ist nicht gewährleistet, dass möglichst viele Endverbraucher diese Information auch erhalten

 

 

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